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Einsatz in Ahrweiler

Kreisverband unterstützt beim StrongmanRun

Mit einem interessanten Vorhaben sprach uns der Kreisverband City Ende Februar an, ob wir an einem Einsatz bei dem Strongman-Lauf vom 20. bis 22. Mai am Nürburgring teilnehmen wollen. Ein recht ungewöhnlicher Hindernislauf mit insgesamt 17 Stationen. Ihrerseits hatte sie der Kreisverband Ahrweiler um Unterstützung gebeten, da dies nur eine von vielen Veranstaltungen an diesem Wochenende war. Außer uns holte City auch den KV Reinickendorf ins Boot und plante auch gleich einen Kfz-Marsch mit 8 Fahrzeugen, davon 3 GW-San und 3 KTW’s, als Ausbildungseinheit.

Am 20.05. trafen wir (Björn, Alex, Eric, Sven und Jürgen) uns um 13:20 Uhr nun am Stützpunkt Papestraße und brachen zunächst Richtung Potsdam auf, um den GW-San mit Isy noch zu komplettieren. So blieb noch ausreichend Zeit um mit dem City-Reinickendorfer-Marschverband Kontakt aufzunehmen und schließlich um 15:20 Uhr zu ihnen zu stoßen. Insgesamt waren nun 34 Berliner Helfer in Richtung Eifel unterwegs. Nicht lange hinter Berlin erwischte uns auch schon der erste Stau Höhe Treuenbrietzen …es sollte nicht der letzte sein.

Zu 16:40 Uhr erreichten wir die Raststätte Lappwald für einen kurzen technischen Halt, eine erste Begrüßung und ein Durchsortieren des Marschverbandes. Stau2 und 3 im Raum Hannover und ein KTW, der wegen eines technischen Problems nicht mehr Schritt halten konnte, zwang uns am Rasthof Auetal um 19:30 zur ersten einstündigen Rast. Mit der Notfallversorgungskiste im Gepäck und einem Stromerzeuger an Bord, konnten wir vor Ort zum City-Imbiss (zu aller Überraschung) frischen Kaffee liefern.

Nach einer letzten Pipi-Pause und einmal auftanken höhe Dortmund, erreichten wir nach 648 km um 01:00 Uhr endlich das AKNZ, die, wenn man so will, Bundes-Katastrophenschule. Eine echt komfortable Unterkunft für die kommenden zwei Nächte.

Nach einer doch recht anstrengenden Hinfahrt und kurzen Nacht stand um 07:30 Uhr am Veranstaltungstag bereits das Frühstück an. Nach einer kurzen Einsatzbesprechung brachen wir dann zu 09:10 Uhr zum Nürburgring auf. Zusammen mit City besetzten wir in gemischter Formation die Station 1 bis 4. City und Reinickendorf teilten sich andere Posten. Auf der Anfahrt konnten wir entlang der B412 schon einen ersten Eindruck von der legendären Nordschleife gewinnen – keine Sorge, nur sehend nicht fahrend. Um 10:00 Uhr am Meldekopf bekamen wir unseren aktualisierten Einsatzauftrag - unser GW-San wurde als Unfallhilfsstelle am Posten 2 eingesetzt. Hier waren Netze gespannt, die es zu unterkrabbeln galt, nicht ohne abwechselnd mit einem Wassersprühnebel benetzt und durch einen Kabelwald von Weidezaundrähten an die Stromleitfähig des menschlichen Körpers aufmerksam gemacht zu werden.

Punkt 13:00 Uhr wurde gestartet und nicht weit später traf die Spitzengruppe auch bei uns ein. Alle dahinter stauten sich etwas auf, um in die jeweiligen Hindernisse zu kommen. Als die letzten Läufer vorbei waren kam auch schon wieder die Spitzengruppe in ihrer zweiten Runde an uns vorbei, das Teilnehmerfeld zog sich dann aber doch recht weit auseinander. Um 16:20 Uhr war der letzte Läufer durch und wir konnten unsere Unfallhilfsstelle abbauen. Zu unsere Freude hatten wir Lediglich 6 Hilfeleistungen zu verzeichnen, trotz der exquisiten Teilnehmeraufgabe (gesamt 226 mit 13 Transporten).

Nach einem kurzen Sammeln am Meldekopf ging es zurück zum AKNZ, damit wir gemeinsam den Tag bei Grillen ausklingen lassen konnten.

Die Rückfahrt am Schlusstag verlief ähnlich der Hinfahrt, auch mit dem frischen Kaffee. Nur war es an diesem Tag wärmer, so dass bei fehlender Klimaanlage und Bodenisolierung unter dem Font wir gut ins Schwitzen gerieten. Machten uns die zahlreichen Stau’s auf der Hinfahrt zu schaffen, war es nun die zu spät erkannte Sperrung der Rheinbrücken bei Köln, die uns verlorene Zeit einbrachte. Um 20:45 Uhr erreichten wir nach genau 12 Stunden Fahrt die Papestraße.

13. Juni 2016 14:39 Uhr. Alter: 1 Jahre