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Fragen und Antworten: FAQ - Frequently Asked Questions

 Was sind meine Aufgaben als Pate?

Den konkreten Inhalt Ihrer Patenschaft gestalten Sie selbst. Sie legen fest wie viel Zeit sie geben können und möchten und was Sie sich vorstellen könnten mit ihrem Schützling zu unternehmen. Es gibt viele Möglichkeiten:

  • Orientierung in der Stadt
  • gemeinsames einüben von Fahrtwegen bzw. der Nutzung des Öffentlichen Verkehrsnetzes
  • Umgang mit Behörden und Ämtern
  • Begleitung zu Ärzten
  • Sprachtraining
  • Aufbau eines sozialen Netzwerks
  • Sport und Freizeitgestaltung
  • Informationsvermittlung
  • Suche nach Arbeit- oder Ausbildungsstellen
  • Hausaufgabenhilfe
  • Wohnungssuche

Was wird von mir als Pate erwartet?

Wir erwarten von Ihnen, dass Sie 2-3 Stunden wöchentlich für diese Patenschaft ausbringen können und bereit sind, dies mindestens bis Oktober 2016 zu tun.
Außerdem möchten wir, dass Sie an einer 4-stündigen Fortbildung teilnehmen, die Ihnen einen Überblick über rechtliches und psychosoziales Handwerkszeug für die Patenschaft geben soll.

Wir erwarten nicht, ...

... dass Sie im Rahmen der Patenschaft Freundschaft schleißen.
Es gibt viele Beispiele, in denen eine Patenschaft zu einer engen Verbindung zwischen den Teilnehmenden geführt hat, sodass Freundschaften und sogar Wohngemeinschaften entstanden sind. Das ist jedoch nicht das Ziel, dass Sie sich setzen müssen. Wir freuen uns, wenn sie sich über unser Projekt hinaus gut miteinander verstehen, aber es ist ebenso vollkommen in Ordnung, wenn das nicht so ist.
Wir erwarten auch nicht, dass Sie mit Ihrer Patenschaft professionelle Hilfen ersetzen. Als Pate wäre es lediglich Ihre Aufgabe, diesen Weg für den Geflüchteten aufzuzeigen.

Ich möchte gern Pate werden, habe aber kaum Zeit.

Zeitmangel spricht nicht grundsätzlich gegen das Engagement als Pate. Unser Ziel ist es, im Matching einen Patenschaftspartner zu finden, dessen Wünsche zu Ihren Ressourcen passen. Sprachtraining, Sport- und Freizeitaktivitäten, Stadtorientierung und sogar Unterstützung bei Schriftverkehr oder Wohnungssuche sind beispielsweise am Wochenende möglich.
Zudem gibt es die Möglichkeit sich mit einem anderen Paten, der Ihre verfügbaren Zeiten ergänzen kann, eine Patenschaft zu teilen.

Was mache ich, wenn ich mal nicht weiter weiß?

Wir möchten Ihre Patenschaft möglichst gut begleiten, damit Sie sich ganz entspannt auf diese wundervolle Erfahrung einlassen können.
Sollten Sie Fragen haben, können Sie diese an die Projektleitung oder an die ehrenamtlichen Koordinierungskräfte stellen. Außerdem steht Ihnen eine Gruppensupervision zur Verfügung, die gemeinsam mit Ihnen alle Fragen, Themen oder Konflikte aus der Patenschaft reflektieren und Handlungsoptionen schaffen. Zusätzlich zu dieser professionellen Unterstützung, bietet Ihnen ein Patenstammtisch die Möglichkeit sich regelmäßig über die gemachten Erfahrungen auszutauschen.

Was passiert, wenn ich mich mit meinem Patenschaftspartner einfach nicht verstehe?

Wir legen zwar viel Wert auf Verbindlichkeit, möchten jedoch nicht, dass jemand mit negativen Erfahrungen aus einer Patenschaft geht. Sollte es Differenzen oder Antipathien geben, die sich nicht überwinden lassen, ist es natürlich möglich die Patenschaft wieder aufzulösen. Wir versuchen jedoch, durch einen Matchingprozess eben diesen Fall zu verhindern.

Wie kann ich Pate werden?

Laden Sie sich einfach unseren Flyer runter, füllen Sie den grünen Bogen aus und lassen Sie uns diesen zukommen. Das geht per E-Mail, Post oder persönlich in unserer Kreisgeschäftsstelle oder Notunterkunft.

Wer sind meine Ansprechpartner?

Maria Siegert
(Projektleitung)
siegertm@drk-wilmersdorf.de
Tel.: 030 688 31 98 71

Harriet Lindemann, Matthias Rischau
(ehrenamtliche Koordination & Patenfinder)
lindemannh@drk-wilmersdorf.de,
rischaum@drk-wilmersdorf.de
(Ev. Gym. zum Grauen Kloster)