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Auftritt unserer Erzählbühne am 05.11.2019

Lasst uns nicht ängstlich wegschauen wenn es um den Tod geht..."

Am 5.11.2019 erlebten unsere zahlreichen Besucher eine wunderbare und anrührende Erzählbühne.

Dieses Mal drehten sich die einzelnen Beiträge um den großen Kreislauf von Leben und Tod, dem ja gerade im November auch in der christlichen Religion sowie weltweit in unterschiedlichen Bräuchen gedacht wird.


Dem Abend zugrunde lag der Gedanke. "Lasst uns nicht ängstlich wegschauen, wenn es um den Tod geht, sondern es als Aufruf zum Leben nehmen und dazu, an jene zu denken, welche einst hier waren."


Johanna Gerosch, Erzählerin und Leiterin der Erzählbühne eröffnete den Abend mit dem Märchen " Der Tod im Pflaumenbaum". Auf ihm wird der Tod gefangen gehalten, bis sich schließlich die Einsicht durchsetzt, dass man ihn doch lieber wieder frei lassen sollte, damit Altes absterben und neues Leben Einzug halten kann.


Der 10-jährige Leander und die lebenserfahrene Hannelore Gerosch berichteten ihre Vorstellungen darüber, was nach dem Tod mit uns geschieht. Auch einige unserer Besucher teilten mit uns ihre Gedanken über Ihre Vorstellungen über das Leben nach dem Tode.


Unser Gast, der aus Mexiko stammende Theaterpädagoge Bernardo Sanchez brachte uns mexikanische Musik, Geschichten und Bräuche zum "dia de los muertos" mit.


Die Gäste hatten die Möglichkeit, einem mexikanischen Brauch folgend, etwas, was sie an einen verstorbenen Angehörigen erinnert in Gedanken an sie/ ihn auf einen Altar zu legen. Der Abend wurde durch die Ukulele Gruppe "SchlangenGift" unter Leitung von Holmer Grätsch und dem Chansonnier Marco Euent musikalisch bereichert. Willi Kuntze schenkte uns das Abschiedslied das sich sein Vater für seine eigene Beerdigung gewünscht hatte.

22. November 2019 14:15 Uhr. Alter: 18 Tage