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Unsere Bereitschaft zu Gast beim Landeswettbewerb der Bereitschaften in Thüringen

Die folgenden Bilder zeigen Fallbeispiele vom Wettbewerb. Alle Verletztungen sind gestellt und nicht echt.

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He Tubbies, he Tubbies, he Tubbies ho!

Die Mannschaft des KV Berlin Schöneberg-Wilmersdorf e.V., Bereitschaft Meditubbies, war als Gastmannschaft bei der diesjährigen Landesüberprüfung des DRK Thüringen, am 21.04.2012 eingeladen.

Am Freitagabend ging es los und trotz unserer sehr späten Ankunft in Breitungen, wurden wir mit einem Abendbrot und freundlichen Worten begrüßt.

Am Samstag empfing uns das Wettkampfgelände mit sehr wechselhaftem, kaltem und regnerischem Wetter. Obwohl wir außer Konkurrenz liefen, wollten wir unseren 11. Platz vom letzten Jahr unterbieten. Mit der stellv. Landesbereitschaftsleitung Ehster Fienhold als Scout und Ihrem Glücksbringergeschenk, einer Erfurter Puffbohne, starteten wir mit lautem Schlachtruf.

Es gab 12 Stationen zu bewältigen, davon waren zwei Stationen Theorie, an denen unser medizinisches Grundwissen, unsere Kenntnisse im Bereich Technik und Sicherheit und unser Fachwissen über die Funkrufnamen unterschiedlicher Fahrzeuge getestet wurde.

An sieben Stationen konnten wir unser praktisches Wissen unter Beweis stellen. Am schwierigsten empfanden wir den Verkehrsunfall. Hierbei stürzte ein Motorradfahrer und erfaßte dabei einen Fußgänger. Neben den Verletzungen (bewußtloser Motorradfahrer mit Polytrauma, Fußgänger mit Oberschenkelfraktur und aufgeregte Angehörige), welche in Summe schon sehr anspruchsvoll waren, kam noch eine mentale Belastung durch die vorbeiführende Bundesstraße. Wir hofften jeden Moment, dass die Autofahrer sich nicht zu sehr von uns ablenken ließen. 

Über den Tag verteilt arbeiteten wir uns durch Sport-, Reit-, Freizeit- und Arbeitsunfälle. Wir wurden dabei mit leichten und schweren Verbrennungen, einer sehr gut geschminkten offenen Kopfwunde, Herzinfarkt, Unterkühlung, Schock, Bewußtlosigkeit, Frakturen, Wirbelsäulentrauma, Amputation und leichten Wunden konfrontiert. 

An allen Stationen wurde nicht nur unsere medizinische Hilfe gefordert, sondern auch unser Können in Beruhigen und Betreuen war gefragt. Denn an jeder Station gab es aufgeregte Betroffene, welche oft lautstark, dringend Hilfe leisten wollten. 

Drei Stationen standen unter dem Motto Sport und Spaß. Dabei drehte sich alles um das Schlauchboot. Ob wir dieses nun schnellstmöglich in einem Zirkeltraining über den Rasen zogen, in ihm mit Gesang über den Kiessee fuhren oder an Seilen hängend die Werra überquerten, es ging nicht ohne.

Trotz des nicht so optimalen Wetters hatten wir viel Spaß. Ein Lob an die Darsteller, die aufgrund des kalten Wetters oft sehr blass im Gesicht waren und geduldig die Fragen für Schocksymptomatik über sich ergehen ließen und nicht böse wurden, dass der von uns versprochene heiße Tee zum aufwärmen irgendwie nie ankam. Ein Dankeschön an alle Helfer die im Vorfeld und an diesem Tag eine super Arbeit geleistet haben.

Leider konnten wir zu der Abendveranstaltung nicht mehr bleiben aber wir gratulieren der Erfurter Mannschaft zum Sieg. Noch auf dem Heimweg erreichte uns die überraschende Nachricht, dass wir, wenn auch außer Wertung, nach Punkten den zweiten Platz erreicht hatten. An Schlafen auf dem Rückweg war nicht mehr zu denken.

Ein großes Danke an Ehster und Steffi, welche uns sicher, motivierend und fotografierend durch den Parcour brachten. Und einen großen Dank an unsere Bereitschaft und den Kreisverband, die uns mental und finanziell unterstützten.

He Tubbies, he Tubbies, go, go, go 

Alexander, Björn, Florian, Isabel, Kati und Pauline

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