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Meditubbie-Bikertour

Bremssattelschrauben prägen scheinbar die Meditubbie-Bikertouren – aber jetzt erstmal der Reihe nach. Wir treffen uns um 09:00 Uhr in der Kranzer Straße.

Bremssattelschrauben prägen scheinbar die Meditubbie-Bikertouren – aber jetzt erstmal der Reihe nach.

Wir treffen uns um 09:00 Uhr in der Kranzer Straße. Es ist noch recht frisch, aber trocken. Die Tour beginnt jedoch mit einer kleinen Schraubereinlage, quasi zum Warmwerden. Zwei Kabel müssen an unserer „neuen“ Dienstmaschine, eine BMW K75RT - Bj. 1997, kurz „K“, umgesteckt werden.

 

Mit mir sind Björn und Steffi, Meike, Christian, Phil und Isy sind dabei. Isy nimmt erst einmal bei Meike Platz, da auf der „K“ leider kein Platz für Beifahrer ist.

 

Danach steuern wir die AVUS-Nordkuve an, damit Meike sich mit „ihr“ vertraut machen kann. Doch der Respekt vor wuchtigen 250kg ist groß, sodass Isys Platz für heute doch der bei Meike als Sozia bleibt.

Nun aber, es ist bereits 10:00 Uhr, geht’s los über die Heerstraße und die B5 bis nach Ribbeck zur ersten Frühstückspause. Die Sonne lässt sich blicken und bringt das Schloss zum Strahlen. Zwei eintreffende Reisebusse nebst Inhalt bringen etwas Unruhe in den legendären Ort und motivieren uns zur Weiterfahrt. Havelberg ist das Ziel, als Ausgangspunkt für eine Haveltour zurück nach Berlin.

 

Bei Friesack verlassen wir die B5 und fahren durch die Havelauen in Richtung Havelberg. Eine sehr schöne Gegend, die zum spontanen Halt an einer Havelbrücke einlädt. Allerdings trüben sorgenvolle Geräusche an der „K“ die Stimmung ein wenig. In der schönen Havelberger Altstadt machen wir für das eine oder andere Heißgetränk einen längeren Halt, was auch mit dem Mangel an ausreichendem Personal im Ratskeller zu tun hat. Der nächste Halt ist dann schon 3 Kilometer weiter an der Elbfähre von Havelberg. Die Ursache der Geräusche ist nun endlich lokalisiert – eine Bremssattelschraube an der Hinterradbremse hat sich verabschiedet. Wo nun aber eine Schraube am Sonntag herbekommen? Nun an dieser Stelle sei dem Fährmann nochmals herzlich gedankt, der uns seinen Fundus an alten Schrauben bereitwillig zur Verfügung stellte.

 

Entlang der Havel machen wir uns nun auf den Weg in Richtung Brandenburg. Sich schlängelnde Straßen, ein weiter Blick übers Land und die Querung eines militärischen Übungsgeländes lösten sich ab. Rathenow lassen wir links liegen und auch in Brandenburg machen wir nur zum Tanken halt. Sightseeing ist heute nicht vorgesehen, eher noch Mal eine Proberunde auf der „K“um die Waschhalle. In Richtung Ketzin bleiben wir an der Havel.

 

Auffällig sind schon seit Friesack die hoch gelegenen Straßen und die sehr feuchten, teilweise mit kleinen Seen versehenen, Wiesen und Wäldchen – Havelauenland eben.

 

Die Straßen werden schmaler und schlechter, teilweise an Engstellen sogar mit Ampeln geregelt. In Ketzin fällt eine weitere Kaffeerunde mangels Einkehrmöglichkeit aus und wir lassen uns gleich mit der Fähre über die Havel setzen. Leider bleibt uns Werder wegen des Baumblütenfestes verwehrt, sodass wir nach einem kurzen Stück BAB und der erneuten Querung der Havel per Brücke gleich Potsdam ansteuern und uns durch den nördlichen Stadtteil zur Glienicker Brücke durch schlängeln.

 

Gegen 17:15 Uhr und nach ca. 250 km erreichen wir die „Spinnerbrücke“ für den letzten warmen Abschiedstrunk...

21. Mai 2013 14:52 Uhr. Alter: 6 Jahre