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Katastrophenschutzübung September 2013

Am 28.09.2013 fand auf dem Kasernengelände des Gefechtsübungszentrums des Heeres in der Nähe von Magdeburg die diesjährige Herbstübung statt. Für die gesamte Übung befanden sich vor Ort übenden Einheiten bestehend aus der MTF 19 Führungskomponente aus dem Kreisverband Reinickendorf, die Dekontaminationseinheiten P und V der Kreisverbände Wedding/Prenzlauer Berg und Tempelhof/Kreuzberg, der Behandlungsplatz 2 zusammengesetzt aus dem Kreisverband City und Schöneberg/Wilmersdorf, KTW’s aus den Kreisverbänden Steglitz/Zehlendorf und Spandau, sowie ein Patiententransportzug aus Brandenburg. Für die Logistik der Übung waren vor Ort die Verpflegungseinheit Steglitz/Zehlendorf, Kräder aus dem LV und dem Kreisverband Müggelspree, der Logistik LKW und „Technik-ATW“ des Kreisverbandes Reinickendorf, ein Ernstfall-NEF und eine Betreuungseinheit mit der Führung aus dem Kreisverband Tempelhof/Kreuzberg. Der Ernstfall-RTW wurde von einem ansässigen Kreisverband gestellt. Mit Übungsleitung, Helfer und Beobachter waren ca. 200 Personen und ca. 60 Fahrzeuge im Einsatz.

Wir waren mit einem Gerätewagen Sanitätsdienst, zwei Mannschaftstransportwagen und einem LKW sowie mit 15 Personen aus den Bereitschaften Meditubbies und Wilmersdorf. Sowie Helfern aus Schönefeld vor Ort. Zusätzlich stellten wir noch zwei Kameraden als Führungsassistenten für die Übungsleitung. Übungsschwerpunkt war die Zusammenarbeit zwischen den Dekon-Einheiten und dem Behandlungsplatz im schwarzen bzw. weißen Bereich im Falle eines ABC Unglückes. Das Szenario Bestand aus der Aufnahme der Verletzten in einem chemisch kontaminierten Bereich, dem Transport zur Dekontaminationsstelle und die Übergabe nach der Reinigung an den nach geordneten Behandlungsplatz.

Unsere Einheiten trafen am 28.09.2013 um 11:00 Uhr in Haldensleben ein und wurden von dort per Krad-Lotsen in den Bereitstellungsraum auf dem Kasernengelände geführt. Eine Erfahrung aus dem letzten Hochwasser ist, dass unsere Helfer nach dem Eintreffen im Bereitstellungsraum viel Zeit mit Warten verbracht haben, bevor sie dann vor Ort aktiv helfen konnten. Dafür waren die Einsätze vor Ort dann lang und kamen auf die Wartezeit im Bereitstellungsraum noch dazu. Diese psychologische und physiologische Komponente war ein weiterer Schwerpunkt der Übung, sodass die Einheiten bis zum Abend viel Zeit hatten, nur unterbrochen von einer kurzen Fortbildung. Um 20:00 Uhr bekamen die Einheiten dann den Einsatzbefehl und die Lagemeldung und rückten aus zum Schadensgebiet. Vor Ort wurde dann an der sicheren Grenze zum schwarzen Bereich die Dekontaminationsstelle aufgebaut. In unmittelbarer Nähe wurde dann im weißen Bereich der Behandlungsplatz errichtet. Parallel wurden dem BHP die Verletzten aus dem zweiten Übungsszenario, einem Hubschrauberunglück in der Nähe, durch den Patiententransportzug Brandenburg zur Behandlung zugeführt. Die Übung wirkte geordnet und strukturiert und ging bis in die frühen Morgenstunden.

Am Sonntag gab es dann eine Auswertung der einzelnen Einheiten mit ihren Beobachtern und um 13.00 Uhr ging es dann zurück nach Berlin. Für uns war es gut innerhalb unserer Einheit Kreisverbandsübergreifend zu üben aber auch mal die Abläufe mit anderen Einheiten zu probieren. Mit nach Hause nehmen wir strukturelle Ideen aber auch die Erfahrung der Wartezeit mehr Beachtung zu schenken uns sie sinnvoll zu nutzen. Auch wenn es immer zeitintensive Veranstaltungen sind, sind sie für uns wichtig.

28. September 2013 14:15 Uhr. Alter: 5 Jahre