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Übung des Behandlungsplatz-6

Gemeinsam mit City und mit angehenden leitenden Notärzten einen Behandlugsplatz getestet

Wir trafen uns zu früher Stunde um 06:15 Uhr in der Kranzer Str.und verlegten in den Fürstenbrunner Weg, denn den Beahndlungsplatz (BHP) betreiben wir mit dem Kreisverband City zusammen. Von dort aus ging es zum Übungsgelände der Polizei in der Pionierstr.. Im Gegensatz zur Stellprobe vom vergangenen Samstag in den Messehallen, waren wir diesmal in voller Helferzahl von 40 Kräften angetreten. Übungsanlass war, wie im Vorjahr, ein Lehrgangsabschluss von NAW mit ca. 30 angehenden leitenden Notärzten, die ein simuliertes Szenario einer größeren Schadenslage zu bewältigen hatten.

Den Ärzten und Beobachtern wurde während des Aufbaus des BHP , mit dem wir mit etwas Verzögerung gegen 09:00 Uhr begannen, sehr anschaulich auch dessen Funktionsweise und die einzelnen Stationen erklärt. Um 10:00 Uhr startete der erste Übungsteil, denn die Ärzteschaft wurde halbiert – der eine Teil bewältigte die Praxis, der andere erhielt noch etwas Theorie. Der Tausch erfolgte nach der Mittagspause. Der Patiententransportzug (PTZ) von Steglitz/Zehlendorf und Spandau sichtete, versorgte und transportierte die 20 Mimen aus einer naheliegenden simulierten Schadenstelle. Mit der Ankunft der ersten Krankentransportwagen (KTW) an unserem BHP begann nun auch unser Teil der Übung.

Bereits letzten Samstag hatten wir uns auf eine BHP-Variante mit Eingangssichtung, Transportorganisation und drei Behandlungszelten (und der Führung natürlich) eingestimmt. Die Notärzte wurden gleichmäßig auf alle Teileinheiten und im Schadensgebiet verteilt. Die Eingangssichtung mit zunächst zwei Sichtungsplätzen, ist einem unserer MTW’s zugeordnet, die dann auch für die Verteilung in die drei Zelte sorgten. 50 Minuten nach dem Übungsbeginn erreichte endlich auch der erste „Patient“ unser Behandlungszelt. Zügig trat unsere „neuer“ Notarzt in die Behandlung ein, immer unter den aufmerksamen Augen unseres Kreisarztes, der immer noch ein paar praktische Tipps für die Arbeit im Zelt vermitteln konnte.

Die Stellprobe vom letzten Samstag erhielt nun ihre erste Bewährungsprobe, schließlich muss man bei einem voll belegten Zelt an alle Materialien herankommen ohne sich gegenseitig auf den Füßen zu stehen und auch die Laufwege kurz halten. Sich diese Zeit für die Stellprobe genommen zu haben war eine lohnenswerte Entscheidung, waren doch die Veränderungen für die zweite Runde marginal.

Nicht zu vergessen ist die Besatzung des zweiten MTW’s. Sie war mit der Organisation des Abtransportes der Patienten und in der Nachmittagsrunde auch für den internen Patiententransport verantwortlich. Dem Team wurde von den Beobachtern ein Glückwunsch für die reibungslose Arbeit ausgesprochen.

Da zur zweiten Runde nur noch 13 Mimen zur Verfügung standen, wurde gegen 15:30 Uhr die Übung vorzeitig beendet, sodass wir zu 17:00 Uhr nach dem Abbau des BHP das Gelände verlassen konnten. Durch die zum Glück nur wenigen Schauer, besonders am Nachmittag, musste das Zelt noch einmal zum Trocknen aufgestellt werden. Dafür durften wir dankenswerter Weise wieder die Messehallen nutzen.

2. Juli 2015 10:58 Uhr. Alter: 3 Jahre