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Übung gemeinsam mit der MTF19

ELW und GW-San trainieren mit der Behandlungsbereitschaft

Am 23.04.2016 war eine bislang einmalige Übung angesetzt. Dazu ein paar Worte im Voraus. Eine MTF (MedicalTaskForce) als Bundeseinheit besteht aus mehreren Teileinheiten. Eine, die größte, ist die Behandlungsbereitschaft. Die MTF19, eine von drei MTF’s im Berliner Raum ist ein reiner DRK-Verband. Alle anderen sind über alle Hilfsorganisationen hinweg gemischt, so auch die MTF55 und 56, die beiden anderen „Berliner“. In jeder Behandlungsbereitschaft sind sieben GW-San zugeordnet. Da im Berliner Landeskatastrophenschutz in 3 Behandlungsplätzen des DRK je drei GW-San organisiert sind, gibt es in Berlin insgesamt neun GW-San des DRK. So ergab es sich, dass unser GW-San (eigentlich in der MTF55) und der aus Steglitz-Zehlendorf (MTF56), mit an der Übung teilnahmen. Somit die Einmaligkeit: erstmals übte die Behandlungsbereitschaft der MTF19 und erstmals waren alle neun Berliner GW-San in einer Übung an einem Ort.

Zur Übung: Geplant war, dass die beiden „Nicht-MTF19-GW-San“ als vorgelagerte Verletztenablage eigesetzt werden, die dann der Behandlungsbereitschaft mittels der Transportorganisation die Verletzten zugeführt werden. Und das alles ohne Mimen, sondern „nur“ mit Patientenkarten mit denen eine Verletztensituation ausgezeichnet dargestellt werden kann. Unser ELW hatte die Aufgabe den nachgelagerten Rettungsmittelhalteplatz mit virtuellen Fahrzeugen zu organisieren. Um die Arbeit mit den Patientenkarten besser zu verstehen, gab es vor der Übung noch eine theoretische Einweisung, sodass wir mit etwas Verzögerung gegen 11:30 Uhr den Aufbau der Zelte erleben konnten. Auch der Start verzögerte sich etwas durch die reichlich beengten Platzverhältnisse in der Polizeischule Ruhleben. Ursprünglich war die Übung auf einem Truppenübungsplatz vorgesehen, die jedoch der aktuellen Lage geschuldet, alle belegt waren. Aus Zeitgründen nahm man dann von der Einbindung der beiden GW-San als Verletztenablage ins Geschehen Abstand und spielte ein separates Szenario ein, was die Besatzungen beider Fahrzeuge nicht sonderlich erfreute. Der ELW kämpfte mit dem Problem, dass Helfer fehlten, die die Fahrer der virtuellen Rettungsmittel darstellen und sich die virtuellen Verletzten aus den Zelten der Behandlungsbereitschaft holen sollten. Dies erledigte dann die Besatzung des ELW selbst, was den organisatorischen Ablauf stark ausbremste. Auch ein zweiter Durchgang brachte nicht viel Besserung, zumal eine defekte Zeltpumpe, dass Aufbauen unseres Zeltes verhinderte. So hätte man wenigstens diese Übung nehmen können, um die Zeltorganisation für solche Fälle trainieren zu können. Nach Übungsende gegen 18:00 Uhr war das Material schnell eingepackt, nur die Heimfahrt gestaltete sich sehr mühsam, denn das DfB-Pokalfinale im Olympiastadion zwischen Dortmund und München war zu Ende und die Straßen voll. Dank an alle, die daran teilgenommen und im Vorfeld organisiert haben, in der Hoffnung, dass auch beim nächsten Mal wieder alle dabei sind.

6. Juni 2016 14:00 Uhr. Alter: 3 Jahre