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Learning for Resilience: Neues EU-Projekt stärkt Katastrophenvorsorge für besonders verwundbare Gruppen

Ältere Menschen, Menschen mit Behinderung, Geflüchtete oder Menschen mit hoher Care-Verantwortung: Sie alle sind in Krisen und Katastrophen besonders auf Unterstützung angewiesen, haben aber oft nur eingeschränkten Zugang zu Vorsorgeangeboten. Genau hier setzt das neue europäische Projekt „Learning for Resilience" (L4R) an, das von Dezember 2025 bis Juli 2028 läuft.

räger des Projekts ist die Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (BGZ), gefördert wird es von der Europäischen Union. Der DRK-Kreisverband Berlin Schöneberg-Wilmersdorf e. V. ist als Partner für die Region Berlin-Brandenburg beteiligt, mit Schwerpunkt auf der Arbeit mit Geflüchteten und Migrant:innen.

Vier Länder, vier Zielgruppen, ein Ziel

In Deutschland richtet sich das Projekt an Geflüchtete und Migrant:innen, in Österreich an Menschen mit erhöhter Care-Verantwortung, in Kroatien an Menschen mit Behinderung und in Polen an ältere Menschen. So unterschiedlich ihre Lebensrealitäten sind, so ähnlich sind die Herausforderungen, wenn Krisen, Naturkatastrophen oder andere Notlagen eintreten.

Gemeinsam entwickeln die Projektpartner praxisnahe Lern- und Informationsmaterialien sowie zielgruppenspezifische Bildungsangebote zur Krisenvorsorge. Diese werden in den beteiligten Ländern erprobt, weiterentwickelt und so gestaltet, dass sie langfristig wirksam bleiben.

Multiplikator:innen für lokale Netzwerke

Ein zentraler Baustein ist die Ausbildung von Resilienztrainer:innen. Sie geben ihr Wissen in ihren Gemeinschaften weiter, sensibilisieren für Risiken und unterstützen andere dabei, sich besser auf Krisen vorzubereiten. Auf diese Weise entstehen lokale Netzwerke, die auch über die Projektlaufzeit hinaus bestehen bleiben.

Die Idee dahinter

L4R geht davon aus, dass eine resiliente Gesellschaft dann entsteht, wenn gerade die Menschen gestärkt werden, die in Krisen am meisten Unterstützung brauchen. Wer hier ansetzt, stärkt die Widerstandsfähigkeit der gesamten Gemeinschaft und fördert zugleich sozialen Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und Teilhabe.

Ziele des Projekts

  • Resilienz von Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf stärken
  • Praxisnahe Bildungsangebote zur Krisen- und Katastrophenvorsorge entwickeln
  • Resilienztrainer:innen als lokale Multiplikator:innen ausbilden
  • Zugang zu Resilienzbildung für benachteiligte Zielgruppen verbessern
  • Nachhaltige lokale Lern- und Unterstützungsstrukturen aufbauen
  • Sozialen Zusammenhalt und Teilhabe fördern

Projektpartner

Träger: Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (BGZ)

Transnationale Partner: